Anfang Juli zum Atelierbesuch bei Jacqueline Diffring (Foto Norbert Wartig)
Diskussion VON DER AKADEMIE IN DEN KUNSTMARKT –
Das Berufsfeld des Künstlers Seminar
Veranstaltungstext: "KÜNSTLER-SELBSTDARSTELLUNG
Was erwarten Journalisten, Kritiker, Kuratoren, Galeristen, Museumsdirektoren,
Sammler? Wie kann ich über mich und meine künstlerische Arbeit sprechen? Welche
Kriterien sollte ich bei der Vermittlung meines Kunstschaffens berücksichtigen?
Anhand von beispielhaften Filmportraits, u.a. über Pia Fries, diskutieren wir mit dem
Filmemacher Norbert Wartig
Möglichkeiten, sich selbst als Künstler adäquat darstellen zu können und somit ein
breites öffentliches Interesse zu erreichen."
>>> UdK Berlin, Mittwoch, den 30. November 2011, 14 - 16 Uhr
Interview mit Micha Ullman in der Sächsischen Zeitung, 28.9.2011, von Norbert Wartig,
Artikel als Download
August 2011
Porträt über Hartwig Ebersbach in der Sächsischen Zeitung, 17.8.2011, von Norbert Wartig,
Artikel als Download
FILM + LESUNG Der Maler Hartwig Ebersbach (Film) Ateliergespräche mit Hartwig Ebersbach (Buch) 27. Juli 2011, 20:00 Uhr, Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden,
Festspielhaus
>>> www.hellerau.org
>>> 22.07.2011 - 18.08.2011 Ausstellung von Hartwig Ebersbach "Vorhang"
>>> Ausstellung des Neuen Sächsischen Kunstvereins
Juli 2011
Interview mit Matthias Stein (Chemnitz) zu seiner Personalausstellung
in Poppi (Italien), 6.7.2011, von Norbert Wartig,
Artikel als Download
April 2011
FILM + LESUNG Der Maler Hartwig Ebersbach (Film) Ateliergespräche mit Hartwig Ebersbach (Buch) 30. April 2011, 16:00 Uhr, DOGENHAUS GALERIE LEIPZIG
>>> www.dogenhaus.de
>>> 30.04.2011 - 25.06.2011 Ausstellung von Hartwig Ebersbach "Vorhang"
>>> siehe dazu Mitschnitt aus dem Künstlergespräch zwischen Wolfgang Holler und
Hartwig Ebersbach im Dezember 2010 >>> LINK
Wednesday, 27th April 2011 LNW VERLAG signs petition to release artist Ai Weiwei
The petition – which has over 120,000 signatories – reads: “We members of the
international arts community express our concern for Ai’s freedom and disappointment
in China’s reluctance to live up to its promise to nurture creativity and independent
thought, the keys to ‘soft power’ and cultural influence.”
JOIN THE PETITION CALLING FOR THE RELEASE OF THE ARTIST AI WEIWEI
FILM Der Maler Hartwig Ebersbach (Film) 4. April 2011, 12:00 Uhr, Den Haag, Niederlande
>>> http://www.epo.org
März 2011
Anfang März zum Atelierbesuch bei Ivan Kafka (Prag):
Helena Prazska (Dolmetscherin), Stefan Sommerweiß (Fotograf), fotografiert von Norbert Wartig
FILM Atelierbesuch bei Miao Xiaochun 1. Februar - 1.April 2011, 19 Uhr, Guardini Galerie Berlin
Miao Xiaochun BEIJING HANDSCROLLS
Im Zentrum der „Beijing Handscrolls" des chinesischen Medienkünstlers Miao Xiaochun
(geb. 1964) stehen digital-fotografische „Rollbilder", die nach einem satellitengestützten
Index-Raster an sehr verschiedenen, gleichsam zufälligen Orten der chinesischen
Hauptstadt aufgenommen wurden. Technisch sind es digitale 360-Grad-Rundblickpanoramen,
die in die Fläche projiziert und auf die traditionellen Bildträger chinesischer
Tuschmalereien aufgebracht wurden.
>>>
www.guardini.de
Mitglieder der Akademie stellen vor Miao Xiaochun 2. Februar 2011, 19 Uhr, Akademie der Künste Berlin, Pariser Platz, Black Box
Siegfried Zielinski, Professor für Medienwissenschaft an der UdK Berlin und Mitglied
der Akademie der Künste Berlin, stellt den chinesischen Künstler Miao Xiaochun vor.
Als Einführung sind Ausschnitte des Filmes "Atelierbesuch bei
Miao Xiaochun" (2010) aus dem LNW VERLAG zu sehen.
>>>
www.adk.de
FILM Atelierbesuch bei Wofgang Leber ATELIERSKIZZEN Sylvia Hagen 15. Februar 2011, Verein Kunst und Literatur Forum Amalienpark
>>> www.amalienpark.de
>>> Pressemitteilung
v.l.n.r
Tötende Madonna (2010)
im Ausschnitt vom 29.11.2010 ein Gespräch zwischen Hartwig Ebersbach,
Wolfgang Holler und Norbert Wartig
Blutweihe des Rebstocks (2010)
AUSSCHNITT Lesung von Hartwig Ebersbach in Chemnitz am 4.11.2010
Oktober 2010
Der politisch-deutsche Oktober
Im Oktober hätte der Regisseur und Künstler Christoph Schlingensief
seinen 50. Geburtstag gefeiert.
Der Oktober. Er kommt gewöhnlich und traditionell politisch daher: Allein im 20. Jahrhundert gab
es viele Daten, so vereinigten sich im Jahr 1990 die Deutschen wieder, 1989 fand in Leipzig die erste große
Montagsdemonstration mit ca. 70.000 Teilnehmern statt, 1985 stellte der Journalist Günter
Wallraff seine deutsche Sozialreportage "Ganz unten" vor, 1977 fand der der Deutsche Herbst statt,
1962 wurde die Spiegel-Affäre ausgelöst,
1950 trat der deutsche Bundesinnenminister Gustav Heinemann wegen des Bestrebens des Kanzlers
Konrad Adenauer nach Wiederbewaffnung zurück, 1946 wurden die Urteile im Nürnberger
Prozess verlesen, 1938 verfügt das Auswärtige Amt des Deutschen Reiches die
„vollständige Ausweisung aller Juden polnischer Staatsangehörigkeit“, 1930
wurden drei Offiziere wegen nationalsozialistischer Agitation verurteilt und so weiter und so fort.
Und Schlingensief? Er sagte mir in einem Inerview - ganz bewusst nicht im Oktober -
in diesem Zusammenhang über die Deutschen:
"Aber wir sind auch letzten Endes total interessiert an Deutschland. Also da hat
mich gestern eine englische Kuratorin gefragt: Warum Deutschland? Was ist hier los?
Wie ist das denn überhaupt mit der Wiedervereinigung? Sie hört immer so eine Trennung
zwischen Ost und West. Und dann sage ich: Ja, die gibt es hoffentlich auch!
Also, ich bestehe eigentlich drauf. Ich bin Wessi und das sind Ossis.
Und das finde ich toll - ein Austausch ist möglich! Wir können doch von denen lernen,
die können von mir etwas lernen - oder wir können uns zumindest in der Trennung
wieder finden, nicht?
Aber das Einverleiben vom Westen mit dem Osten hat uns zu Darmproblemen geführt.
Die einen sind die Blähungen, sitzen drin, wissen nicht, ob sie oben raus oder
unten raus wollen. Und Westdeutschland - die "großen Erlöser" - sind völlig überfordert
und kriegen gar nichts mehr gebacken. Also, auch das sind Projekte für die Zukunft."
Nicht nur im Oktober! (Norbert Wartig)
FILM BREAKTHROUGH! 19. September - 8. Oktober 2010, Pepco Edison Place Gallery, Washington/ USA
in der Ausstellung "20 Years After German Unification – Critical Perspectives of Berlin Artists "
September 2010
VORTRÄGEZur Chinesischen Gegenwartskunst 22. September 2010, 21:00 Uhr
>>> www.ludwigmuseum.org
LESUNG + FILM + KÜNSTLERGESPRÄCH Der Maler Hartwig Ebersbach (Film) Ateliergespräche mit Hartwig Ebersbach (Buch) 21. September 2010, 20:00 Uhr, UT Connewitz, Leipzig
Moderation: Robert Schimke (Kunstredakteur, kreuzer Leipzig)
>>> www.utconnewitz.de
August 2010
FILM + LESUNG + KÜNSTLERGESPRÄCH Der Maler Hartwig Ebersbach (Film) Ateliergespräche mit Hartwig Ebersbach (Buch) 26. August 2010, 19:30 Uhr, Lindenau-Museum Altenburg
Moderation: Jutta Penndorf (Direktorin, Lindenau-Museum Altenburg)
>>> www.lindenau-museum.de
FILMPREMIERE Atelierbesuch bei Miao Xiaochun 15. August 2010, Ludwig Museum / Koblenz
in der Ausstellung in Koblenz "MIAO XIAOCHUN - Macromania"
Film "Atelierbesuch bei Miao Xiaochun"
Juli 2010
Zum Tod des Bildhauers und Zeichners Werner Stötzer
Am 22. Juli 2010 verstarb Werner Stötzer im Alter von 79 Jahren im brandenburgischen Altlangsow.
Die Arbeiten des langjährigen Mitgliedes der Akademie der Künste Berlin zählen
zu den prägendsten der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Von einem Gespräch im
Januar 2009 bleiben mir seine klaren Worte und Gedanken, seine Persönlichkeit
als Mensch und Künstler in Erinnerung.
So erzählte er mir damals über sein Erleben des Kriegsendes, den Verlust des Vaters und
seine Lehre in der Sonneberger Industrie-Fachschule. Er war 16 Jahre alt. Seine Mitschüler
waren älter, sehr verschieden, kamen aus der Gefangenschaft, waren berufslos
in den Krieg gegangen oder hatten ihre Studien nicht zu Ende gebracht - all das versammelte
sich im kleinen Sonneberg.
"Alle waren Anfänger. [...] Bedeutend für mich war, Menschen kennen zu lernen,
die eine bestimmte Reife schon hatten. Das Elternhaus hatte es ja nicht
mehr geboten. Der Krieg hatte die Väter genommen. Und so wuchs man in einer
neuen Familie auf, in einer völlig neuen Zeit - die Hitler-Zeit war vorbei.
Man suchte Rat und bekam Rat - natürliche, menschliche Teilnahme."
(Norbert Wartig)
BUCHPREMIEREAteliergespräche mit Hartwig Ebersbach
Lesung und Gespräch mit Prof. Jörn Merkert (ehem. Direktor der Berlinischen
Galerie Berlin), Hartwig Ebersbach und Norbert Wartig 11. Mai 2010, 19.00 Uhr, Akademie der Künste Berlin, Pariser Platz, Clubraum Ebene 4
http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/kalender.htm
April 2010
FILMPREMIERE BREAKTHROUGH! 18. April 2010, First Amendment Center, Nashville/ USA
in der Ausstellung "20 Years After German Unification – Critical Perspectives of Berlin Artists "
Januar 2010
FILMPREMIERE Atelierbesuch bei Bernd Koberling, Wolfgang Petrick, Hans Scheib 25. Januar 2010, Berlinischen Galerie
in der Ausstellung "KUNST ZWISCHEN SPURENSUCHE UND UTOPIE"
Das vorliegende Buch eröffnet die Reihe ›Ateliergespräche‹. Das Projekt geht zurück auf den Wunsch, dem Künstler da zu begegnen, wo er sich stets bewegt – in den Grenzen seines Werkes und seiner Künstlerbiographie. Was ist das Werk? Wer ist der Künstler? Die Antworten darauf sollen Gespräche herausfordern, sollen den Künstler provozieren, ihn aber auch umschmeicheln,
sich über sein Werk und seine Biographie zu äußern.
Die Gespräche mit dem 1940 geborenen Maler Hartwig Ebersbach begannen im Jahr 2005. Bis 2009 wurde der Künstler bei seiner Arbeit begleitet, wurden seine Ausstellungen und sein Schaffen ausführlich besprochen. Um den Leser möglichst unmittelbar an dem Dialog mit dem Künstler teilhaben zu lassen, wurden die Gespräche in Bild und Ton aufgezeichnet, niedergeschrieben und in Briefen ergänzt.
„Reden wie einem der Schnabel gewachsen ist, das ist Kaspar. Also in diesem Buch finden sich solche Reden, frech, frei, unkontrolliert (hat er zu viel Wein gehabt ?). Das könnte ihn Freundschaften kosten. Wie dumm. Vergebung!“ Kaspar H.E.
PRINZ.de: "Keine leichte Kost, sondern eher ein buntes Buffet, das mit
Bedacht probiert werden will."
Kunstmuseum Magdeburg: "Die Intensität und Weite dieser "Ateliergespräche"
wird selbst aus der publizistisch verknappten Form des gleichnamigen Buches
spürbar. Noch nie zuvor hat sich der 1940 in Zwickau geborene Künstler in
solcher Ausführlichkeit über die äußerst vielfältigen Verknüpfungen seiner
Persönlichkeit und seines Werkes geäußert."
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen